PTA-Forum online Avoxa
instagram facebook

Von Berlin bis München
-
Das brachte der Protesttag für PTA

Insgesamt dürften es mehr als 25.000 Apothekenmitarbeitende gewesen sein, die am gestrigen Montag in Berlin, Hannover, Düsseldorf, München sowie Fulda auf die Straße gingen, um für die Rettung der Apotheken zu protestieren – darunter auch zahlreiche PTA. Welche Botschaften richteten die Redner dabei speziell an diese Berufsgruppe?
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 24.03.2026  13:30 Uhr
München: PTA-Vertretungslösung »nicht aktzeptabel«

München: PTA-Vertretungslösung »nicht aktzeptabel«

Auch in München war die PTA-Vertretung ein Thema für Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbands (BAV). Die PTA-Vertretungslösung sei »nicht aktzeptabel«, auch mit den Verschärfungen im Regierungsentwurf nicht.

Dies bedeute keine Abwertung der wertvollen Arbeit der PTA, betonte Hubmann. Ohne diese wäre der Apothekenbetrieb nicht möglich, sie seien wichtiger denn je. Die Änderungen im Regierungsentwurf verhinderten aber nicht, dass die Vertretungsklausel ein »ordnungspolitischer Sündenfall« sei, der Konzernen den Einstieg in die Struktur ermögliche. »Diese Tür bekommen wir nie mehr zu«, warnte Hubmann.

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) ließ zudem in einer Videobotschaft an die Protestierenden wissen, dass Bayern am Grundsatz »Keine Apotheke ohne Apothekerin oder Apotheker« festhalte, denn die vom BMG weiter vorgesehene Erprobung einer PTA-Vertretungsbefugnis werde das Personalproblem nicht lösen.

TEILEN
Datenschutz

Mehr von Avoxa