| Katja Egermeier |
| 24.03.2026 13:30 Uhr |
Auch in München war die PTA-Vertretung ein Thema für Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbands (BAV). Die PTA-Vertretungslösung sei »nicht aktzeptabel«, auch mit den Verschärfungen im Regierungsentwurf nicht.
Auch in München wurde lautstark protestiert. / © BAV
Dies bedeute keine Abwertung der wertvollen Arbeit der PTA, betonte Hubmann. Ohne diese wäre der Apothekenbetrieb nicht möglich, sie seien wichtiger denn je. Die Änderungen im Regierungsentwurf verhinderten aber nicht, dass die Vertretungsklausel ein »ordnungspolitischer Sündenfall« sei, der Konzernen den Einstieg in die Struktur ermögliche. »Diese Tür bekommen wir nie mehr zu«, warnte Hubmann.
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) ließ zudem in einer Videobotschaft an die Protestierenden wissen, dass Bayern am Grundsatz »Keine Apotheke ohne Apothekerin oder Apotheker« festhalte, denn die vom BMG weiter vorgesehene Erprobung einer PTA-Vertretungsbefugnis werde das Personalproblem nicht lösen.