| Theo Dingermann |
| 29.09.2026 12:00 Uhr |
Für Apotheker und Ärzte ergibt sich daraus eine einfache Botschaft: Das Nachmittagstief muss nicht grundsätzlich wegtherapiert werden. Die menschliche Leistungsfähigkeit verläuft über den Tag nicht linear. Ausreichender Nachtschlaf, Tageslicht, Bewegung, eher moderate Mahlzeiten und ein sinnvoller Umgang mit Koffein adressieren die zugrunde liegende Physiologie besser als der schnelle Griff zu Energy-Drinks oder vermeintlich energiespendenden Supplementen.
Wird aus dem normalen Leistungsknick dagegen eine ausgeprägte, persistierende Tagesschläfrigkeit bis hin zu ungewolltem Einschlafen, sollte dies Anlass sein, Schlafqualität, Medikamente und mögliche zugrunde liegende Erkrankungen abzuklären.