| Barbara Döring |
| 20.01.2026 08:00 Uhr |
Schon Minimenschen profitieren von Bewegung, am besten so oft wie möglich im gesamten Alltagsleben. / © Adobe Stock/Kzenon
Das »Netzwerk Gesund ins Leben« der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) empfiehlt Eltern, alltägliche Situationen wie Wickeln, Anziehen oder Baden zu nutzen, um dem Baby Bewegungsanreize zu geben. Säuglinge haben einen natürlichen Drang zur Bewegung. Sie setzen sich beim Robben und Krabbeln mit der Umwelt auseinander und entwickeln motorische Fähigkeiten. Eltern müssten nicht ständig Angebote zur Bewegung machen, sie könnten das Baby jedoch unterstützen, aktiv zu sein, indem sie Impulse des Kindes aufgreifen und auf seine Bedürfnisse eingehen.
Damit der Nachwuchs seinem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen kann, sollten Eltern Babys möglichst nicht für längere Zeit in Autositzen, Kinderwagen oder Hochsitzen »parken«, wo sie sich nicht frei ausprobieren könnten. Da Kinder durch Nachahmung lernen, seien zudem Angebote wie Krabbelgruppen, Babyschwimmen und Eltern-Kind-Turnen förderlich. Diese Kurse könnten die tägliche Bewegung zu Hause ergänzen, nicht jedoch ersetzen.