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Geschlossen zum Erfolg

Am 23. März ist es so weit: Apotheken schließen, Apothekenteams demonstrieren. Wie werden die Proteste ein Erfolg? Wie reagiert die Politik und drohen Konsequenzen für die Schließungen? Darüber spricht die stellvertretende DAV-Vorsitzende Anke Rüdinger in der neuen Folge »PZ Nachgefragt« mit PZ-Chefredakteur Alexander Müller.
AutorKontaktPZ
Datum 16.03.2026  10:00 Uhr

In ganz Deutschland sollen die Apotheken am 23. März schließen, um ein Zeichen für eine bessere Vergütung zu setzen. Außerdem sind große Kundgebungen in Berlin, Hannover, Düsseldorf und München geplant. »Das ganze Land soll mitbekommen, in welchen wirtschaftlichen Schwierigkeiten die Apotheken vor Ort stecken«, erklärt Anke Rüdinger, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), im Podcast. Auch die Politik soll den Frust der Apothekerschaft sehen. Daher führt der Protestzug in Berlin am Bundesgesundheitsministerium vorbei.

Rüdinger betont, dass sich die Proteste nicht gegen Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) richten. »Ich glaube der Ministerin, dass sie die Erhöhung des Fixums auf 9,50 Euro wirklich umsetzen will. Aber sie agiert nicht im luftleeren Raum. Es gibt genügend Akteure, die das verhindern wollen. Daher ist es ganz wichtig, dass wir ein deutliches Zeichen setzen und zeigen, wie wichtig das für den Erhalt der Apotheken ist«, sagt Rüdinger.

Die Apothekerin hofft auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer. »Es ist wichtig, dass wir alle geschlossen hinter der Aktion stehen und dafür sorgen, dass das ein Erfolg wird«, so Rüdinger. »Wir haben jahrelang für eine Erhöhung des Fixums getrommelt. Jetzt stehen wir kurz davor und müssen noch mal alle gemeinsam sagen, dass das überfällig ist.«

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