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Riechtraining
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Gestörten Geruchssinn mit ätherischen Ölen verbessern

Auf Geruchsstörungen nach einem Atemwegsinfekt ist die Allgemeinheit zwar erst durch SARS-CoV-2 aufmerksam geworden, doch neu ist dieses Phänomen nicht. Studien zufolge leidet ein Viertel aller von Schnupfen, Sinusitis oder Grippe Betroffenen an einer veränderten Wahrnehmung von Gerüchen – häufig noch Wochen danach. Wie die Sinnesstörung entsteht und wie der Genesungsprozess beschleunigt werden kann, weiß die Apothekerkammer Niedersachsen.
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 25.01.2022  09:00 Uhr

Wodurch wird der Geruchssinn geschädigt?

Was genau den Geruchssinn bei einer der genannten Erkrankungen beeinträchtigt, ist noch unklar. Für Covid-19-Infizierte hätten Studien an der Universitätsklinik Saint-Luc in Brüssel eine hohe Viruslast in der Nasenhöhle ausmachen können, so die Apothekerkammer. Es werde daher vermutet, dass das Virus bevorzugt die Zellen des olfaktorischen Neuroepithels angreift, das für die Duftwahrnehmung verantwortlich ist.

Von einer Nervenschädigung gehe die Forschung jedoch nicht aus, da sich die Riechfunktion meist innerhalb von Wochen wieder erhole. Sollten Sinneszellen beim Befall der Riechschleimhaut durch Viren absterben, regenerierten sich diese mit Hilfe der Basalzellen wieder. So sei die Lebenszeit von Riechzellen sowieso nur auf wenige Wochen beschränkt, das Nachwachsen der Nervenweiterleitung benötige allerdings Zeit.

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