Krabbeln, kribbeln, jucken: Allein beim Gedanken an Läuse fängt manch einer bereits an, sich den Kopf zu kratzen. Mit einer konsequenten Therapie ist man die kleinen Mitbewohner jedoch schnell wieder los. Und so geht es.
Bis zum 7. oder 8. Behandlungstag können aus überlebenden Eiern noch Larven schlüpfen, die dann am 11. Tag wieder neue Eier ablegen können. Daher wird eine zweite Behandlung vom RKI unbedingt empfohlen.
Läusefrei
Bereits nach Tag 1 der kombinierten Therapie besteht nur noch eine geringe
Ansteckungswahrscheinlichkeit.
Kinder dürfen wieder in Gemeinschaftseinrichtungen.
Eltern müssen Behandlung schriftlich bestätigen.
Unterstützende Maßnahmen
Kämme, Bürsten, Haarbänder/-spangen in heißem Seifenwasser reinigen.
Schlafanzüge, Bettzeug, Handtücher und Unterwäsche wechseln und bei 60° Celsius waschen.
Kopfbedeckungen, Schals und andere Gegenstände (zum Beispiel Kuscheltiere), die in engem Kontakt mit dem Kopf waren, drei Tage in luftdichte Plastiktüte verpacken oder gut verschlossen für zwei Tage in die Gefriertruhe legen.
Insektensprays sind nicht nötig.
Informieren und Kontrollieren
Kita, Schule und Kontakte aus dem engsten Umfeld ohne Zeitverzögerung informieren.
Alle Kontaktpersonen sollen sich 14 Tage täglich auf Läuse kontrollieren.
Prophylaktische Therapie nur bei sehr engem Kontakt im häuslichen Umfeld nötig.
Häufige Fehler
zu kurze Einwirkzeit
zu wenig Läusemittel verwendet
ungleichmäßige Verteilung des Mittels
Haare sind zu nass und das Läusemittel dadurch zu stark verdünnt
unterlassene oder fehlerhafte Wiederholungsbehandlung