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Stimmung am Arbeitsplatz
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Gutes Betriebsklima fördern

Berufstätige Menschen verbringen in Präsenz oder online einen großen Teil ihres Lebens am Arbeitsplatz mit Kolleginnen und Kollegen. Ein gutes Betriebsklima wirkt sich daher nicht nur positiv auf das persönliche Wohlbefinden aus, sondern auch auf die individuelle Arbeitsleistung und die Arbeitsergebnisse. 
AutorKontaktAndreas Nagel
Datum 15.06.2021  16:00 Uhr

Interne Kommunikation

Einer der häufigsten Kritikpunkte, den Mitarbeiter über ihren Alltag am Arbeitsplatz äußern und der immer wieder zu Verstimmungen im Team führt, ist eine schlechte interne Kommunikation zwischen Kollegen und Filialen. Sorgen Sie daher gemeinsam für eine möglichst zeitnahe und vollständige Kommunikation innerhalb des Teams, indem Sie Kollegen stets zeitnah informieren und regelmäßige Mitarbeiterbesprechungen durchführen. Ergänzend können Kaffee- und Mittagspausen für einen informellen Informationsaustausch genutzt werden. Ein ansprechend gestalteter Pausenraum schafft dazu das passende Umfeld. Manche Apothekenteams treffen sich auch einmal wöchentlich vor Öffnung der Apotheke zu einem gemeinsamen »Arbeitsfrühstück«, um fachliche Informationen auszutauschen und den persönlichen Kontakt zu pflegen.

Gemeinsame Aktivitäten

Ab und an zusammen etwas unternehmen, schafft die Möglichkeit, Kollegen persönlich besser kennenzulernen. Wenn neben fachlichen auch persönliche und private Informationen ausgetauscht werden, so wirkt sich dies meist positiv auf die zukünftige berufliche Zusammenarbeit aus. 

Angenehmes Arbeitsumfeld

Ein angenehmes und attraktives Arbeitsumfeld wirkt sich unmittelbar auf die persönliche Stimmung und damit auch auf den persönlichen Umgang miteinander aus. In innerbetrieblichen Umfragen werden von Mitarbeitern häufig folgende kleine Ärgernisse am Arbeitsplatz genannt: Gerüche durch mitgebrachte Speisen und Getränke der Kollegen, unaufgeräumte Kaffeeküche, volle Mülleimer, störende Privattelefonate im Pausenraum, nicht funktionsfähiger Kopierer durch Kopierstau oder nicht nachgefülltes Papier, entliehene und nicht zurückgebrachte Arbeitsmittel. Versuchen Sie, diese kleinen aber nervigen Störfaktoren im Team soweit wie möglich zu eliminieren.

Angemessene Arbeitsbelastung

Wenn in der Apotheke dauerhaft Stress, Hektik und Überlastung herrschen, wird sich dies früher oder später auch auf den Umgang der Kollegen untereinander auswirken. Ständige Überforderung führt zu gereizter Stimmung und einem entsprechenden Umgangston. Wer sich ständig überlastet und genervt fühlt, ist meist kein angenehmer Gesprächspartner und erst recht kein hilfsbereiter Kollege. Suchen Sie bei dauerhaften Überlastungssituationen gemeinsam mit der Apothekenleitung nach einer Lösung, damit durch eine ausreichende Mitarbeiterzahl und durch eine vorausschauende Einsatzplanung eine permanente Überforderung einzelner Mitarbeiter vermieden wird.

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