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Trockenshampoos
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Haare sprayen statt waschen

Duftiges und griffiges Haar per Spraydose: Trockenshampoos erleben gerade einen Hype. Aber wie kann das überhaupt gelingen – so ganz ohne Wasser? In jedem Fall lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffliste, raten die Verbraucherschützer von »Öko-Test«.
AutorKontaktElke Wolf
Datum 27.02.2026  08:00 Uhr
Weitere bedenkliche Inhaltsstoffe

Weitere bedenkliche Inhaltsstoffe

Auch andere Inhaltsstoffe sollten die Hersteller besser aus ihrer Rezeptur streichen: Schwermetalle, potenziell allergieauslösende Duftstoffe und synthetische Polymere. Denn die Testerinnen und Tester stießen neben Talkum stellenweise auf weitere bedenkliche Stoffe. So enthielt ein Trockenshampoo Kaolin. Dabei handelt es sich um Tonerde, die von Natur aus mit Schwermetallen verunreinigt sein kann – und es in diesem Fall auch war. Laut Ökotest waren die Gehalte an Arsen und Nickel zu hoch. Letzteres ist laut dem Deutschen Allergie- und Asthmabund der häufigste Auslöser für Kontaktallergien. Auch der Duftstoff Hydroxycitronella hat ein vergleichsweise hohes Potenzial, Allergien auszulösen.

Stichpunkt Arsen: Giftige Schwermetalle sind laut EU-Kosmetikverordnung in Kosmetika verboten – eigentlich. Sie dürfen nur dann nachweisbar sein, wenn es bei guter Herstellungspraxis technisch nicht zu vermeiden ist, und die Mittel dennoch sicher für die Gesundheit sind. Der dafür festgelegte technisch vermeidbare Wert wurde von einem Trockenshampoo in der Laboranalyse überschritten.

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