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Erstinfektion
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Herpes simplex als Risiko für Babys

Herpes-simplex-Viren sind weit verbreitet, vor allem die Erreger von Lippenherpes (HSV-1). Für Erwachsene meist harmlos, kann eine Erstinfektion mit heftigeren Symptomen einhergehen – besonders gefährdet sind Babys.
AutorKontaktAponet/PTA-Forum
Datum 06.01.2022  16:00 Uhr

Lippenherpes behandeln

Die Herpes-Bläschen an der Lippe lassen sich am besten im frühen Stadium behandeln. Dann verhindern virenhemmende Cremes mit den Wirkstoffen Aciclovir oder Penciclovir, gegebenenfalls in Kombination mit Hydrocortison, dass sich der Infekt ausbreitet und verkürzen die Symptomdauer. Auch topische Zubereitungen mit Melissenblätter-Extrakt, Docosanol oder Spirulina-Mikroalgen-Extrakt können eingesetzt werden. Die Cremes werden hygienisch am besten jeweils mit einem frischen Wattestäbchen entnommen und aufgetragen. Spezielle Herpespflaster decken das Bläschen komplett ab und verhindern so, dass sich die Viren verteilen. Wundheilungsfördernde, topische Produkte enthalten beispielsweise Zinksulfat oder Heparin. Die Anwendung von Antiseptika kann eine bakterielle Superinfektion verhindern.

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