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Beratung kompakt
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Herpesvirus – ein nerviger Dauergast 

Gekommen, um zu bleiben: Wer sich einmal mit dem Herpesvirus angesteckt hat, wird es nicht mehr los. Für viele Betroffene ist Lippenherpes ein wiederkehrendes Ärgernis – und für PTA eine Gelegenheit, mit gezielter Beratung zu unterstützen und wirksame Hilfe anzubieten.
AutorKontaktCaroline Wendt
Datum 10.11.2025  08:00 Uhr

Generell gilt

  • Behandlung beim ersten Kribbeln beginnen.
  • Topica drei- bis fünfmal täglich mit sauberem Finger oder (besser) mit einem Wattestäbchen,  auftragen.
  • Vor und nach Anwendung Hände waschen.

Wie kann man vorbeugen?

  • Sonnenschutz beachten (wie Ladival ® Aktiv UV-Schutzstift Lippen).
  • Lippen regelmäßig pflegen (z. B. Bepanthen ® Lippenstift).
  • Nahrungsergänzungsmittel mit der Aminosäure L-Lysin (wie Lyranda ® ) sollen Immunsystem und Regeneration unterstützen, Studienlage ist jedoch uneindeutig.

Hygienemaßnahmen

  • Hände regelmäßig waschen.
  • Bläschen nicht berühren.
  • Keine Handtücher, Gläser, Besteck oder Lippenpflegeprodukte teilen.
  • Auf Küssen verzichten.

Vorsicht bei Risikogruppen

  • Schwerere Verläufe mit Fieber oder einer schmerzhaften Entzündung der Mundschleimhaut (Mundfäule) bei Kindern, Senioren oder Immungeschwächten möglich.
  • Babys in den ersten Lebensmonaten besonders schützen, Befall von Organen oder ZNS möglich.

Grenzen der Selbstmedikation

  • Kinder unter sechs Jahren, Schwangere, Stillende oder Immungeschwächte
  • Herpes außerhalb des Lippenbereichs, wie an Nase, Auge oder Genitalien
  • begleitende Symptome wie Fieber
  • Beschwerden, die länger als zehn Tage andauern oder sich verschlimmern
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