Jeder Körper, jede Menopause ist anders: Gefragt sind als Maßnahmen, die individuell passen. »Man muss also mit der Ärztin gut überlegen: Wie hoch ist der eigene Leidensdruck? Was gibt es an individuellen Geschichten wie Vorerkrankungen? Und dann trifft man gemeinsam die Entscheidung für Hormone oder möglicherweise doch auch eine andere Therapie«, sagt Bettina Sauer.
Fällt die Entscheidung auf eine Hormontherapie, sollte die Dosis jährlich – in Rücksprache mit Arzt oder Ärztin – reduziert werden. Laut dem Frauengesundheitsportal des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) sollte eine Hormonbehandlung maximal fünf Jahre lang durchgeführt werden.