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Finger weg!
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In Corona-Zeiten (erst recht) nicht in der Nase bohren

Dem Drang des höchst privaten Vorgangs des »Popelns« sollte man dieses Jahr noch stärker widerstehen. Denn wegen des Coronavirus warnen Mediziner davor, sich häufig ins Gesicht zu fassen und so die Viren zu verbreiten. Dazu kommt: Laut einer heutige veröffentlichten Studie sind spezielle Zellen in der Nase die wahrscheinlichsten Eintrittspforten für das neue Coronavirus.
AutorKontaktdpa
Datum 23.04.2020  12:00 Uhr

Ist Popel essen gesund?

Bei Kindern, die sich selbst entdecken, ist es ganz normal. Sie werden dann allerdings oft von ihren Eltern ermahnt. Dabei ist das Essen der eigenen Popel nicht per se ungesund. Grundsätzlich nehme der Mensch den ganzen Tag sein Nasensekret zu sich, weil Nase und Mund miteinander verbunden seien, erklärt Allgemeinmedizinerin Sabine Gehrke-Beck von der Berliner Charité

Einige Forscher haben sogar herausgefunden, dass Popel-Essen das Immunsystem stärken kann. Das Nasensekret enthalte Bakterien, die vor schädlichen Zahnerkrankungen wie Karies schützen und sich positiv auf den Magen- und Darmtrakt auswirken sollen. Die Ergebnisse veröffentlichten die Forscher der Harvard University und des Massachusetts Institute of Technology in der Fachzeitschrift »Applied and Environmental Microbiology«. Heute ist der »Internationale Tag des Nasenbohrens«.

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