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Nordrhein-Westfalen

Lange Nacht des Impfens am 1. Oktober

Mit der Aktion »Lange Nacht des Impfens« machen Apotheken in Nordrhein-Westfalen auf das Angebot zur Corona- und Grippeimpfung aufmerksam. Die Aktion findet auch in anderen Bundesländern statt.
AutorKontaktApothekerverband Nordrhein und Apothekerverband Westfalen-Lippe
Datum 27.09.2024  14:08 Uhr
Impfen ist schon in etwa 700 Apotheken in NRW Routine

Impfen ist schon in etwa 700 Apotheken in NRW Routine

Darüber hinaus weisen die Apothekerverbände in NRW darauf hin, dass das Impfen in den rund 700 Impf-Apotheken in NRW mittlerweile zur Routine geworden sei. Deshalb sei es auch gut, dass der Gesetzgeber bald weitere Impfungen in den Apotheken möglich machen will. »Die Vorteile des Impfens in der Apotheke für die Bürgerinnen und Bürger sind die gute und unkomplizierte Erreichbarkeit.«

Auch die Öffnungszeiten kämen vielen Menschen entgegen. Viele Apotheken bieten ganztägig Impfungen an und auch mittwochs- und freitagsnachmittags, genauso wie samstags. Das regele aber jede Apotheke für sich. Vielfach gebe es bereits ein Vertrauensverhältnis zwischen impfenden Apothekerinnen und Apothekern und ihren Impflingen. Denn oft würden die Apotheker die Patienten gut kennen, weil sie sie bereits seit Jahren mit Medikamenten individuell versorgten und vertrauensvoll berieten, so Rochell und Preis.

Impfquote langfristig gemeinsam steigern

Die Apothekerverbände in NRW gehen davon aus, dass durch das gut erreichbare Impfangebot der Apotheken die Impfquoten bei Corona- und Grippeimpfungen in den nächsten Jahren deutlich gesteigert werden können. Denn beispielsweise bei den jährlichen Grippeimpfungen hat Deutschland noch viel aufzuholen. Während die WHO eine Impfquote von 75 Prozent empfiehlt, belief sich die Influenza-Impfquote bei der wichtigen Zielgruppe der über 60-Jährigen in der Saison 2022/2023 bundesweit auf nur rund 40 Prozent.

Im Übrigen, so ein weiterer Hinweis der Apothekerverbände in NRW, würden Studien aus anderen Ländern, wo das Impfen in Apotheken schon seit Langem etabliert ist, zeigen, dass dort, wo Apotheken mitimpfen, die Ärzte nicht etwa weniger, sondern gleichzeitig auch mehr Impfungen durchführen. »So kommen wir dem gemeinsamen Ziel von weniger starken Infektionswellen ein gutes Stück näher«, so Preis und Rochell.

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