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Mineralstoffe: Essentiell und aktivierend

Nicht nur die Hauptnährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate sind für den menschlichen Organismus notwendig. Auch kleine (Gramm) bis kleinste Mengen (Mikrogramm) anorganischer Nahrungsbestandteile – die Mineralstoffe – halten den Stoffwechsel in Gang. Dabei liefern sie aber keine Energie, sondern aktivieren zahlreiche Stoffwechselprozesse.
AutorKontaktKerstin Pohl
Datum 17.07.2020  12:15 Uhr

Zufuhrempfehlungen

Das Standardwerk der offiziellen Nährstoffempfehlungen sind die D-A-CH Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr (D=Deutschland, A= Österreich, CH=Schweiz), die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) und der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährungsforschung (SGE) gemeinsam herausgegeben werden. Sie geben an, welche Nährstoffmengen der Mensch täglich aufnehmen sollte, um gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Generell müssen die Referenzwerte nicht jeden Tag erfüllt werden. Sie dienen aber als Orientierungswerte und sollen so eine ausreichende Zufuhr der einzelnen Nährstoffe sicherstellen.

Zubereitung, Mangel und Übermaß

Für die Zubereitung von Speisen wichtig zu wissen ist, dass Mineralstoffe anders als Vitamine unempfindlich gegenüber Hitze und Sauerstoff, jedoch als Salze empfindlich zum Beispiel gegen Auswaschung von Speisen sind.

Mangelsymptome einer unzureichenden Versorgung können beispielsweise fehlende Antriebskraft, Abgeschlagenheit, Nervosität, Krämpfe oder Haarausfall sein. Eine Überdosierung ist in der Regel nicht möglich: Ein Übermaß an Mineralstoffen scheidet der Körper wieder aus.

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