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PTA-Ausbildung 
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Mit der PTA-Patenschaft gegen Nachwuchsmangel

Die Expopharm steht in diesem Jahr im Zeichen des Personalmangels in Apotheken. Seit Beginn des aktuellen Ausbildungsjahres geht der Landesapothekerverband (LAV) Baden-Württemberg mit einem besonderen Projekt gegen den Nachwuchsmangel bei den PTA vor: der PTA-Patenschaft. Warum das eine echte Win-Win-Situation für alle Beteiligten ist, erklärte Dr. Sandra Barisch, PTA, Apothekerin sowie Geschäftsführerin bei PTA-Channel auf der Expopharm.
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 28.09.2023  14:30 Uhr
Eigenständiger Arbeitsvertrag mit Mindestlohn

Eigenständiger Arbeitsvertrag mit Mindestlohn

Wichtig sei, so Barisch, dass es sich dabei nicht um ein duales System handelt. Die Mitarbeit ist freiwillig für alle Beteiligten – für die Schüler, die Schulen und die Apotheken. Daher müsse der Arbeitsvertrag auch unabhängig sein und nicht an die Pflichtpraktika gekoppelt, die PTA-Schülerinnen und -Schüler ohnehin absolvieren müssen. Diese müssen zudem den Mindestlohn erhalten. Hinsichtlich des zeitlichen Rahmens sei ein Nachmittag pro Woche, also 4 bis 5 Stunden, am sinnvollsten. Eine zeitliche Überforderung sollte in jedem Fall vermieden werden, vor allem in Prüfungszeiten. Hier sei eine flexible Gestaltung – in Prüfungszeiten weniger, dafür in den Ferien etwas mehr – wünschenswert.

Insgesamt seien die Hürden für eine Teilnahme an einer Patenschaft für beide Seiten – Apotheken wie PTA-Schülerinnen und -Schüler – sehr gering, so Barisch. Letztere fänden beispielsweise auf www.pta-patenschaft.de alle teilnehmenden Apotheken nach Postleitzahl aufgelistet und könnten dort eine Schnellbewerbung über die Website absetzen.

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