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Masken-Regeln
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Mundschutz richtig tragen – so geht‘s

In der Corona-Krise haben sich einige Kommunen und Länder für eine Maskenpflicht an verschiedenen öffentlichen Orten entschieden. Dem Rest der Republik wird das Tragen auch von selbstgemachten Masken oder anderen Behelfsstoffen »dringend empfohlen«. Was der selbstgemachte Mundschutz verspricht und wie er richtig getragen wird.
AutorKontaktdpa/Katja Egermeier
Datum 21.04.2020  11:30 Uhr

Wen schützen die Masken?

Die meisten Experten gehen davon aus, dass ein Stoffstück vor Mund und Nase, wie es bei Community-Masken der Fall ist, vor allem ein Fremd- und kein Selbstschutz ist. »Wenn zwei Leute einen Mundschutz tragen, sind beide geschützt«, sagt Lemmen. Bei einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann man nach derzeitigem Wissensstand bereits vor den ersten Symptomen merklich ansteckend sein. Außerdem gibt es auch Verläufe ganz ohne Symptome.

Maskenpflicht für Kinder?

Der Kinder- und Jugendarztpräsident Thomas Fischbach warnt vor einer Maskenpflicht für Kindergartenkinder zur Eindämmung der Corona-Pandemie. »Es mag auch jüngere Kinder geben, die einen Mund-Nasen-Schutz akzeptieren, doch die allermeisten werden das eher als Spielzeug betrachten, daran herumhantieren und damit die Infektionsgefahr eher noch verstärken«, sagte Fischbach den Zeitungen der Funke Mediengruppe am 23. April. »Es ist deswegen unklug, sollten einige Bundesländer das Maskentragen in öffentlichen Bereichen sogar für Kleinkinder vorschreiben.« Fischbach sagte weiter: »Eine Maskenpflicht ist aus entwicklungspsychologischer Sicht erst vom Grundschulalter an sinnvoll.« Grundschüler seien meistens schon in der Lage, mit Masken vernünftig umzugehen. 

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