| Sven Siebenand |
| 24.03.2026 12:00 Uhr |
Bei mittelschwerer oder schwerer Leberfunktionsstörung ist die einmal tägliche Dosis auf 200 mg zu reduzieren. Bei schwerer Nierenfunktionsstörung ist besondere Vorsicht geboten. Die Behandlung sollte nur unter enger Überwachung auf Anzeichen einer Toxizität erfolgen.
Hinsichtlich Wechselwirkungen ist es gut zu wissen, dass die gleichzeitige Einnahme starker CYP3A-Induktoren und -Inhibitoren zu vermeiden ist. Ist das nicht möglich, dann sollte die Tagesdosis um 200 mg erhöht beziehungsweise reduziert werden.
Kontraindiziert ist Imlunestrant in der Stillzeit. Frauen im gebärfähigen Alter und zeugungsfähige Männer sind darauf hinzuweisen, dass während der Behandlung und mindestens eine Woche nach der letzten Dosis eine hochwirksame Verhütungsmethode anzuwenden ist. Das Vorliegen einer Schwangerschaft ist vor Beginn einer Behandlung auszuschließen.
Zu den sehr häufig beobachteten Nebenwirkungen von Imlunestrant zählen Durchfall, Übelkeit, Gelenkschmerz, Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems, Rückenschmerz, Fatigue sowie erhöhte Triglycerid- und Leberenzymwerte.