Auf die Dauer können auch ergonomische Veränderungen am Arbeitsplatz helfen, beispielsweise eine bessere Anpassung der Sitzhöhe an den Schreibtisch, die Position der Stuhllehne, die Entfernung vom Stuhl zur Tastatur oder die Höhe des Bildschirms. Allerdings gehen Fachleute für Arbeitsgesundheit davon aus, dass es vor allem darauf ankommt, die eigene Sitzposition möglichst häufig zu wechseln und zwischendurch immer mal wieder aufzustehen. Bewegung fördert die Durchblutung von Muskeln, Bandscheiben und anderem Gewebe und kann auch einer Ermüdung der Muskeln durch starre und einseitige Positionen und damit verbundenen Problemen vorbeugen.
Nicht zuletzt weil viele Menschen mittlerweile viel zu viele Stunden auf ihre Smartphones und Tablets starren, hätten Verspannungen infolge einer vornübergebeugten Haltung in der Bevölkerung zugenommen, berichtet Kötter – und bekräftigt, wie wichtig es ist, die Körperposition regelmäßig zu variieren: »Die beste Haltung ist die nächste!«