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PTA-Reformgesetz
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Noch viel Arbeit bis zum Start

Das PTA-Reformgesetz hat den Start der novellierten PTA-Ausbildung auf 1. Januar 2023 festgeschrieben. Deshalb müssen alle PTA-Schulen ihre Lehrpläne aktualisieren, damit die zukünftigen PTA-Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung nach den Sommerferien 2023, an einigen Schulen sogar schon im Februar, beginnen können.
AutorKontaktKerstin Wahlbuhl
Datum 07.06.2022  11:30 Uhr

Chemie unerlässlich

Im theoretischen Bereich fällt der Pflanzenschutz weg – als logische Konsequenz, da die PTA-Erlaubnis nicht mehr den Sachkundenachweis zur Abgabe von Pflanzenschutzmitteln umfasst. Auch das Theoriefach »Allgemeine und pharmazeutische Chemie« wurde stundenmäßig gekürzt. Allerdings sind Grundlagen in der Chemie weiterhin notwendig. Nicht nur für die Eingangsprüfungen in der Apotheke, sondern auch für die Rezeptur, unter anderem für Plausibilitätsprüfungen, für manche Arzneimittelwirkungen, Nährstoffgruppen in der Ernährungslehre sind chemische Grundkenntnisse unerlässlich. Hier müssen die PTA-Lehrkräfte zukünftig noch mehr darauf hoffen, dass in den allgemeinbildenden Schulen die Grundlagen gelehrt werden.

Und: Abhängig vom Bundesland werden allgemeinbildende Fächer wie zum Beispiel Deutsch, Englisch, Politik, Religion unterrichtet werden. Auch die Regelungen zur Versetzung nach dem ersten Ausbildungsjahr unterscheiden sich. Noch viel Arbeit für PTA-Schulen, die deshalb in etlichen Bundesländern hoffen, zeitnah die Vorgaben des zuständigen Ministeriums für das jeweilige Bundesland zu erhalten.

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