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Beschwerden vor der Regel
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PMS und PMDS im Fokus

Unreine Haut, Unterleibsschmerzen, schlechte Stimmung – die Tage vor den Tagen sind für viele Frauen nicht die besten. Manche sind sogar von einer speziellen Form des prämenstruellen Syndroms betroffen und haben stark ausgeprägte Symptome. Was kann helfen?
AutorKontaktVerena Schmidt
Datum 22.01.2024  11:45 Uhr

Vorstufe Tryptophan

Übrigens: Auch der Verzehr von Lebensmitteln, die die Serotonin-Vorstufe Tryptophan enthalten, wie Käse, Geflügel, Tofu, Nüsse und dunkle Schokolade, oder eine Lichttherapie mit einer Tageslichtlampe könnten bei PMDS-Beschwerden sinnvoll sein, so die Studienautoren. Die Wirkung sei dann natürlich schwächer als bei Einnahme eines SSRIs. Darüber hinaus kann für Frauen mit ausgeprägten psychischen Symptomen auch eine kognitive Verhaltenstherapie (KVT) empfohlen werden. Die Therapie soll einen neuen Blick auf die Problematik vermitteln und die Betroffenen unterstützen, Verhaltensweisen zu verändern, um Beschwerden besser bewältigen zu können.

Bei weniger stark ausgeprägten PMS- beziehungsweise PMDS-Beschwerden kann eine Therapie mit einem Phytopharmakon mit Mönchspfeffer (Agnus castus), Frauenmantel, Johanniskraut oder Kamille versucht werden. Manche Frauen profitieren auch von der Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels mit Vitamin B6, das bei der Regulation der Hormone helfen soll, oder Calcium – es gibt Hinweise, dass bei Frauen mit PMS beziehungsweise PMDS der Calciumspiegel erniedrigt ist.

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