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Budesonid-Suspensionsgel 0,02 Prozent
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Rezeptur mit Fallstricken

Sandra Barisch ist Apothekerin, Rezepturspezialistin und arbeitet beim Landesapothekerverband Baden-Württemberg für die Fortbildung. Auf der diesjährigen Expopharm in München stellte Sie mit ihrer »Hexenküche« wieder Rezepturen vor, die es in sich haben. Eine davon im Folgenden.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 21.09.2026  11:00 Uhr

Aroma ist nicht Sirup

»Dann haben wir ein paar Rezepturen herausgesucht und gefunden, in diesen Dosierungen wird es häufigerweise zwischen 0,02 bis 1 Prozent eingesetzt. Diese Spannbreite haben wir und uns dann einfach für die Mitte der Konzentrationen entschieden.« Nun habe es zwar ein wenig süßer geschmeckt, aber nach wie vor nicht lecker. Sie hätten dann das Himbeeraroma bestellt, zu dem man in der Regel eine Empfehlungstabelle bekomme, wie es zu dosieren sei. »Leider haben wir nicht darüber nachgedacht, dass Himbeeraroma etwas anderes ist als Himbeersirup. Je mehr Himbeersirup Sie nehmen, desto lecker. Je mehr Aroma, desto Bäh«, beschrieb Barisch das Dilemma. 

Himbeeraroma in der höchsten vorgeschlagenen Dosierung schmecke wirklich scheußlich und stark bitter. »Wir haben dann eine Verdünnungsreihe gemacht in kleinen Plastikgefäßen von der letzten Vitamintabletten-Verkostung, haben das aufdosiert und waren dann sicher, bei der mittleren Dosierung schmeckt es lecker«, fasste die Apothekerin zusammen. Die fertige Rezeptur wurde direkt fürs nächste Mal gespeichert. 

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