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Krebsrisiko lässt sich senken
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Sechs Faktoren, die bei Brustkrebs eine Rolle spielen

Eine aktuelle Studie hat sechs beeinflussbare Faktoren identifiziert, die eine zentrale Rolle bei Brustkrebs spielen. Dadurch eröffnen sich konkrete Möglichkeiten, das Erkrankungsrisiko zu senken.
AutorKontaktdpa
Datum 05.03.2026  10:00 Uhr
Sechs Faktoren, die bei Brustkrebs eine Rolle spielen

Viele Todesfälle durch Brustkrebs sind einer Studie zufolge vermeidbar. Mehr als ein Viertel (28 Prozent) der insgesamt an Brustkrebs verlorenen gesunden Lebensjahre seien auf sechs Risikofaktoren zurückzuführen, auf die man Einfluss nehmen könne, heißt es in einer im Fachjournal »The Lancet Oncology« veröffentlichten Studie.

Im Jahr 2023 seien weltweit 2,3 Millionen Brustkrebs-Erkrankungen neu festgestellt worden, schreibt das Forschungsteam um Lisa Force von der University of Washington in Seattle. 764.000 Frauen seien an der Erkrankung gestorben. Das Team berechnete nun exemplarisch, welchen Anteil vermeidbare Risikofaktoren an den 24 Millionen gesunden Lebensjahren hatten, die 2023 durch Erkrankung oder frühzeitigen Tod durch Brustkrebs verloren gingen. 

  • Der Verzehr größerer Mengen roten Fleischs hatte mit 11 Prozent den größten Anteil. Rotes Fleisch stammt beispielsweise von Rind, Schwein, Ziege und Schaf.
  • Danach folgt Rauchen – inklusive Passivrauchen – mit einem Anteil von 8 Prozent.
  • Ein hoher Blutzuckerspiegel schlug mit einem Anteil von 6 Prozent zu Buche.
  • Ein hoher Body-Mass-Index (BMI), also Übergewicht, stand der Berechnung zufolge mit 4 Prozent der verlorenen gesunden Lebensjahre in Verbindung.
  • Einen Anteil von 2 Prozent hatte hoher Alkoholkonsum – genauso wie
  • wenig körperliche Bewegung mit ebenfalls 2 Prozent Anteil.

Dies bedeute, dass man mit einem gesunden Lebensstil ohne Rauchen, aber mit viel Bewegung und einem gesunden Gewicht den Verlust gesunder Lebensjahre durch die Krankheit vermeiden könne, heißt es in der Studie. Allerdings gibt es auch genetische und andere nicht beeinflussbare Ursachen für die Krebsart.

Zwischen 1990 und 2023 habe sich die Krankheitslast durch die Risikofaktoren Alkohol und Tabak zwar deutlich verringert – nämlich um 47 Prozent beziehungsweise 28 Prozent, heißt es weiter. Bei den anderen Faktoren gebe es bislang allerdings keine solche positive Entwicklung, halten die Autoren fest.

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