Den Experten zufolge ist die Mischung aus Skyr und Energydrink weder ein »Fatburner«, noch ein Fitness-Getränk. / © Getty Images/HUIZENG HU
Die Vergleiche reichen vom Trinkjoghurt bis hin zum Proteinshake – je nachdem, mit welcher Energy-Sorte gearbeitet wurde. Plus: So mancher verspricht sich vom Drink sowohl einen Energie- als auch einen Protein-Kick. Wie gesund ist diese Mischung?
»Skyr selbst ist durchaus ein sinnvolles Lebensmittel«, sagt Daniela Krehl, Ernährungsexpertin von der Verbraucherzentrale Bayern. Dabei handelt es sich um ein traditionelles Milchprodukt aus Island, das im Geschmack an Magerquark erinnert, dabei aber cremiger ist. »Skyr enthält rund 10 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm, ist sehr fettarm und sättigt gut«, zählt Krehl auf. Keine Überraschung also, dass bei vielen Hobby-Sportlerinnen und Fitness-Enthusiasten dieses Produkt längst einen festen Platz im Kühlschrank hat.
So weit, so gut: Vom zweiten Bestandteil des Trend-Getränks – den Energydrinks – ist die Ernährungsexpertin allerdings weniger angetan. Denn die enthalten mitunter viel Zucker – und viel Koffein. Die Hersteller dürfen pro Liter bis zu 320 Milligramm Koffein einsetzen. Eine Untersuchung der Zeitschrift von »Öko-Test« aus dem April 2025 zeigt: Alle 22 untersuchten Energydrinks reizen diese Menge aus. Eine Dose von 250 Millilitern enthält somit 80 Milligramm Koffein – das ist etwa so viel wie kleine Tasse Kaffee.
Das Problem: Weil Zucker, Süßstoffe und Aromen den bitteren Koffeingeschmack überdecken, bleibt es oft nicht nur bei einer Dose, so die Verbraucherschützer. Wer mehrere Energydrinks hintereinander trinkt, kann unerwünschte Wirkungen wie Nervosität, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schweißausbrüche und Herzrasen erleben.
Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche: