Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte: Wer ihnen im Speiseplan viel Platz einräumt, versorgt sich gut mit Nährstoffen. Und schont auch die Ressourcen der Erde. Wie sich das im Alltag umsetzen lässt.
Drei Ideen für eine gesunde und planetenfreundliche Ernährung
Hybrid-Frikadellen: Wer für seine Bulette nicht aufs Hack von Rind und/oder Schwein verzichten mag, kann die Hälfte des Fleisches durch Gemüse oder Hülsenfrüchte ersetzen. Dafür eignen sich dem BZfE zufolge geriebene Karotten, scharf angebratene Champignons sowie zerdrückte Kidneybohnen oder Kichererbsen.
Gemüse auf die Stulle: Eine Alternative zu Käse oder Wurst als Brotbelag? Gegrillte Zucchini oder Aubergine. Wer es lieber streichzart mag, kann Gemüse auch zu einem Aufstrich pürieren. Wirft man gegrillte Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Olivenöl in den Mixer, ist das Ergebnis ein aromatisches Ajvar.
Bohnensalat: Aus Hülsenfrüchten lassen sich einfach Salate zaubern, die lange satt machen dank der darin enthaltenen Proteine. Zum Beispiel dieser Bohnensalat, den die Verbraucherzentrale Bayern vorschlägt: Dafür eine kleine Dose Kidneybohnen abspülen und in eine Schüssel kippen. Eine mittelgroße Tomate und 7 bis 8 Radieschen in kleine Würfel schneiden und dazugeben, außerdem 2 Esslöffel Petersilie. Jeweils 2 Esslöffel Öl und Balsamicoessig darüber träufeln – vermischen und fertig. Die Menge ist für ein bis zwei Personen gedacht.