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Tabuthema
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So gelingt die Beratung zu Hämorrhoidalleiden

»Ohne gezielte Fragen und Nachhaken werden Sie in der Offizin bei einem Tabuthema keine Antworten bekommen.« Warum bei Hämorrhoidalbeschwerden eine einfühlsame Beratung die Basis einer kompetenten Empfehlung ist, erklärt Apothekerin und Apothekencoach Kirsten Hien.
AutorKontaktElke Wolf
Datum 21.12.2023  10:00 Uhr

Analhygiene hilft heilen

»Eine gute Analhygiene hilft, erneuten Beschwerden vorzubeugen«, sagte Hien. Dabei könnten Sitzbäder mit Kamille (wie Kamillosan®), Eichenrinde oder synthetischen Gerbstoffen (wie Tannolact®, Tannosynt® flüssig) oder spezielle Feuchtpflegetücher wie Faktuclean® unterstützen. Nicht zu vergessen sei auch ein richtiges Defäkationsverhalten: Das bedeutet kein Pressen und keine längeren Sitzungen, etwa mit dem Smartphone auf dem stillen Örtchen.

Darüber hinaus unterstützt ein gesunder Lebensstil die Therapie. So sorgt eine ballaststoffreiche Ernährung beziehungsweise die Stuhlregulation mit etwa Plantago ovata (Flohsamen) für eine geregelte Darmtätigkeit. Ebenso sollte ausreichend, also zwischen 1,5 bis 2 Liter pro Tag getrunken und sich regelmäßig bewegt werden. Liegt eine chronische Obstipation vor, ist es wichtig, einen weichen, geformten Stuhl zu erzielen, zum Beispiel mit Macrogolen. Zudem sollte Übergewicht reduziert und Kraftsport sowie das Heben schwerer Lasten vermieden werden.

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