PTA-Forum online Avoxa
instagram facebook

Zeitumstellung
-
So überwinden Sie den Mini-Jetlag

Die Umstellung auf Sommerzeit sorgt dafür, dass Sie ein paar Tage lang schlechter aus dem Bett kommen? Warum Sie sich den Mittagsschlaf besser verkneifen und was eine Schlafmedizinerin noch rät.
AutorKontaktdpa
Datum 26.03.2026  14:00 Uhr
So überwinden Sie den Mini-Jetlag

Wenn die Uhren in der Nacht auf Sonntag vorgestellt werden, freuen sich viele auf eine Stunde mehr Tageslicht am Abend. Manche wissen aber auch aus Erfahrung: Die »geklaute« Stunde wird einen müden Wochenstart bedeuten.

Denn die Zeitumstellung kann durchaus wie ein Mini–Jetlag auf den Körper wirken. »Der Körper hat prinzipiell einen festen Tag–Nacht–Rhythmus, der durch die Zeitumstellung abrupt verändert wird«, erklärt Daniela Langhans, Leiterin des Schlaflabors an der Poliklinik am Helios Klinikum Berlin–Buch. »Wie stark man darauf reagiert, ist aber individuell.«

Eine Rolle spielt unter anderem der sogenannte Chronotyp – also ob man Frühaufsteher (Lerche), Spätaufsteher (Eule) oder ein Mischtyp ist. »Eulen haben deutlich mehr Schwierigkeiten mit der Umstellung auf die Sommerzeit als Lerchen«, fasst Daniela Langhans zusammen.

Außerdem fällt jüngeren Erwachsenen die Umstellung meist leichter als älteren. Immerhin: Nach wenigen Tagen hat sich der Leistungsknick meist schon wieder erledigt. Die innere Uhr ist in der Sommerzeit angekommen.

Vier Empfehlungen aus der Schlafmedizin

Sie ahnen, dass sie sich auch diesmal in den Tagen nach der Zeitumstellung wieder schlapp und träge fühlen könnten? Dann können Sie folgende Dinge ausprobieren:

In den Tagen davor früher ins Bett gehen

Gestern 22.30 Uhr, heute 22.15 Uhr, morgen 22 Uhr: In den Tagen vor der Umstellung kann es sinnvoll sein, Schritt für Schritt etwas früher schlafen zu gehen. »So eine schrittweise Anpassung kann für den Körper einfacher sein«, sagt Daniela Langhans.

Morgens direkt ans Tageslicht

Unsere innere Uhr und unser Hormonhaushalt sind eng miteinander verbunden: Dunkelheit fördert die Ausschüttung des Hormons Melatonin, das uns müde macht. Licht hingegen drosselt dessen Produktion.

Das kann man sich zunutze machen. Daniela Langhans rät, schon am Morgen das Tageslicht zu suchen, um wacher in den Tag zu starten. Wer keine Zeit für einen Kaffee auf dem Balkon oder für eine Morgenrunde hat, kann sich vor eine Tageslichtlampe setzen, um die innere Uhr auf Tag einzustellen.

TEILEN
Datenschutz

Mehr von Avoxa