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Sodbrennen – was hilft?

Ob nach einem üppigen Gänsebraten, nachts oder in der Schwangerschaft. Bei Sodbrennen ist schnelle Hilfe gefragt. Was PTA empfehlen können, um die Beschwerden rasch und nachhaltig zu lindern – und wann ärztlicher Rat gefragt ist.
AutorKontaktCaroline Wendt
Datum 02.12.2025  12:00 Uhr

Wann zum Arzt

  • bei starken, lang anhaltenden oder häufigen Beschwerden sowie Schluckbeschwerden
  • Erbrechen von Blut oder Blut im Stuhl
  • rascher Gewichtsverlust, Fieber oder Beschwerden unter Belastung
  • Jugendliche und chronisch Kranke

Sodbrennen in der Schwangerschaft

  • durch physiologische und hormonelle Umstellungen häufig, besonders im letzten Trimenon
  • ärztliche Abklärung empfohlen
  • vorrangig nicht medikamentöse Maßnahmen
  • bei leichten Beschwerden Antazida möglich
  • PPI nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch einen Arzt

Nicht medikamentöse Tipps

  • Mehrere kleine statt wenige große Mahlzeiten einnehmen.
  • Nicht kurz vor dem Schlafengehen essen.
  • Alkohol, Nikotin und Kaffee meiden, Stress reduzieren.
  • Auf einschnürende Kleidung am Bauch verzichten.
  • Auf gesunde Ernährung achten, gegebenenfalls Übergewicht reduzieren.
  • Bei nächtlichem Sodbrennen mit erhöhtem Oberkörper und in Linksseitenlage schlafen (Mageneingang liegt rechts, dadurch weniger Reflux).
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