| Sven Siebenand |
| 09.02.2023 14:00 Uhr |
Spesolimab kann das Risiko für Infektionen erhöhen. Kontraindiziert ist es deshalb bei Bestehen von klinisch bedeutsamen aktiven Infektionen. Vor Beginn der Behandlung sind die Patienten auf eine Tuberkulose-Infektion zu untersuchen. Sehr häufige Nebenwirkungen sind Infektionen und Reaktionen an der Injektionsstelle. Häufig kommt es zu Juckreiz und Ermüdung.
Laut Fachinformation muss der zeitliche Abstand zwischen dem Erhalt von Lebendimpfstoffen und dem Beginn der Spesolimab-Behandlung mindestens vier Wochen betragen. Nach der Behandlung mit dem Antikörper sind für einen Zeitraum von mindestens 16 Wochen keine Lebendimpfstoffe zu verabreichen. Als Vorsichtsmaßnahme soll eine Anwendung von Spesolimab während der Schwangerschaft vermieden werden. Das neue Medikament kann – abgesehen von den ersten Tagen nach der Geburt – während der Stillzeit angewendet werden, sofern dies klinisch indiziert ist. Spevigo ist im Kühlschrank bei 2 bis 8 Grad Celsius zu lagern.