| Caroline Wendt |
| 29.09.2026 16:00 Uhr |
Mehr Luft: Patienten mit COPD profitieren von Bewegung und Atemtraining. / © Getty Images/ DelamarStudio
Die 51 Teilnehmenden absolvierten zunächst ein Ganzkörper-Atemtraining. Anschließend trainierte die Hälfte zusätzlich mit dem sogenannten »Aktiven Atemzyklus« (»Active Cycle of Breathing Technique«, ACBT). Die Technik soll das Atmen erleichtern und das Abhusten von Schleim unterstützen. Dazu führen die Patienten nacheinander folgende Übungen durch:
Nach Abschluss des Trainings zeigte die ACBT-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe eine bessere Belastbarkeit, weniger Atemnot und eine höhere Lebensqualität. Im Sechs-Minuten-Gehtest konnte sie zudem längere Strecken zurücklegen. Auch das forcierte exspiratorische Volumen in einer Sekunde (FEV₁) fiel etwas günstiger aus. Für andere Parameter ergaben sich dagegen keine statistisch bedeutsamen Unterschiede gegenüber dem Standardtraining.
Menschen mit COPD profitieren generell von Bewegung und Atemtraining. Da die ACBT-Gruppe insgesamt länger trainierte als die Vergleichsgruppe, könnten die Verbesserungen zumindest teilweise auf die längere Trainingsdauer zurückzuführen sein. Weitere Untersuchungen sind daher erforderlich.