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Das richtige Maß
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Sport während und direkt nach der Schwangerschaft

Die positiven Effekte von Sport während der Schwangerschaft sind enorm – für die Mutter und das Kind. Nach der Geburt heißt es dagegen erst mal, es mit Sport nicht zu übertreiben. Worauf es zu achten gilt und welche Risiken bestehen.
AutorKontaktdpa/PTA-Forum
Datum 08.04.2021  11:00 Uhr

Nach der Geburt langsam machen

Wenn das Kind auf der Welt ist, gilt es für die Mütter, sich in den ersten sechs bis acht Wochen erst einmal von den Strapazen der Geburt zu erholen und zu regenerieren – aus dem Grund sollten Trainingsbelastungen im Wochenbett (Nachgeburtsphase) vermieden werden.

Je nach Geburtsverlauf und Befinden spricht allerdings nichts gegen Spaziergänge oder bei Schmerzfreiheit gegen lockeres Radfahren. Auch mit dem Beckenbodentraining könne sofort begonnen werden, sagt die Heidelberger Gynäkologin und Sportmedizinerin Susanne Weber. Das weitere Aufbautraining hängt wieder individuell von der Verfassung der Frau ab – laut Sulprizio von der Deutschen Sporthochschule Köln können sich Frauen aber an diesem Satz orientieren: Ein Kind kommt und geht neun Monate.

Mit dem Sport sollte man nach der Geburt daher erst nach dem Rückbildungskurs bei einer Hebamme und dann in kleinen Schritten wieder loslegen. Denn wer nach der Schwangerschaft zu früh oder zu intensiv mit dem Training beginnt, riskiert eine Inkontinenz oder Beckenbodenprobleme. Bei allen Vorsätzen und sportlichen Zielen darf daher nicht vergessen werden, dass der Körper allein mit der Schwangerschaft schon eine Höchstleistung vollbracht hat.

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