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Nahrungsergänzung
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Verbindliche Höchstmengen für Mikronährstoffe vonnöten

Viel hilft viel? Dieses Motto ist in der Regel ein Trugschluss – auch bei der Dosierung von Vitaminen und Mineralstoffen. Aus gutem Grund werden schon länger auf EU-Ebene verbindliche Höchstmengen von Wirkstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln gefordert. Denn eine Überdosierung kann unter Umständen gravierende gesundheitliche Folgen haben.
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 17.03.2025  15:30 Uhr

Regelung noch in diesem Jahr?

Gefragt sind also EU-weit einheitliche Regeln. Dafür müssen sich jedoch alle Mitgliedsstaaten auf die gleichen Höchstmengen verständigen. Das sei seit langem geplant, so das BfE, und scheine in diesem Jahr auf der Zielgeraden. Verbindliche Höchstwerte seien auch Bestandteil der 2024 veröffentlichten Ernährungsstrategie der bisherigen Bundesregierung.

Am besten ausgewogen ernähren

Die genannten Beispiele zeigen laut BfE, wie wichtig verbindliche Höchstmengen in Supplementen sind. Bis es so weit ist, rät es den Verbrauchern, sich vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln gut zu informieren und auf den Produkten angegebene Verzehrempfehlungen zu hinterfragen. Noch besser sei es jedoch, sich ausgewogen zu ernähren, denn dann seien Nahrungsergänzungsmittel für gesunde Erwachsene in der Regel nicht erforderlich – und eine Überdosierung so gut wie ausgeschlossen.

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