Übrigens: Auch Eltern sollten sich kritisch mit ihrer eigenen KI-Nutzung auseinandersetzen, etwa wenn Chatbot als Erziehungsratgeber zum Einsatz kommen. Fragen Eltern etwa nach Leitlinien zur Mediennutzung ihrer Kinder, sollten sie die Quellen der KI immer überprüfen. Darauf macht das Präventionsnetzwerk »Sucht.Hamburg« aufmerksam.
Eltern sollten sich zudem bewusst machen, dass KI-Chatbots in ihren Antworten meist allgemein bleiben und nicht schaffen, zu differenzieren. Jedes Kind und jede Familie bringe aber unterschiedliche Voraussetzungen und Bedürfnisse mit. »Eltern stehen daher vor der Herausforderung, KI bewusst als unterstützendes Werkzeug zu nutzen, ohne Verantwortung oder komplexe Entscheidungen an sie auszulagern«, heißt in einer Mitteilung des Netzwerks.
Familien, die sich mit dem Thema KI auseinandersetzen möchten, können sich zum Beispiel auf der Flimmo-Webseite Impulse holen. Auch die Initiative Klicksafe bietet einen Eltern-Ratgeber zum Download. Das Netzwerk »Sucht.Hamburg« unterstützt das Projekt Mediencoach, das unter anderem Informationen für Eltern zum Thema Kinder und digitale Medien bereitstellt.