| Juliane Brüggen |
| 31.10.2024 14:00 Uhr |
Die Hochdruckliga empfiehlt neben ärztlichen Kontrollen den Blutdruck auch zu Hause zu kontrollieren, und zwar zweimal täglich zur jeweils gleichen Zeit – zum Beispiel morgens und abends. Dabei sollte ein validiertes Messgerät verwendet werden. Es ist außerdem sinnvoll, die gemessenen Werte in einem Blutdruck-Tagebuch oder einer App zu dokumentieren.
Als leichter Bluthochdruck gelten Leitlinien zufolge Werte von 140/90 bis 159/109 mmHg. Ab 160/110 mmHg wird die Hypertonie als schwer eingestuft. Eine medikamentöse Therapie ist erforderlich, wenn die Werte dauerhaft über den Grenzwerten liegen. Für Schwangere sind unter anderem die Wirkstoffe Alpha-Methyldopa, Nifedipin oder Metoprolol geeignet, da sie gut erprobt sind. Ziel ist die Einstellung auf Werte unter 140/90 mmHg. Wichtig: Sind die Blutdruckwerte anhaltend deutlich erhöht (> 160/110 mmHg) und treten Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen oder neurologische Ausfälle auf, handelt es sich um einen Notfall, der sofort behandelt werden muss.