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Aderhautmelanom
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Warum Früherkennung so wichtig ist

Obwohl insgesamt selten, ist das Aderhautmelanom gleichwohl die häufigste bösartige Tumorerkrankung des Auges bei Erwachsenen. Es gilt, je früher erkannt, desto besser die Heilungschancen.
AutorKontaktJuliane Brüggen
Datum 25.02.2026  12:00 Uhr
Bei nicht metastasiertem Tumor: Heilung möglich

Bei nicht metastasiertem Tumor: Heilung möglich

Die Therapieoptionen umfassen verschiedene Formen der Strahlentherapie, gegebenenfalls ergänzt durch eine Laserbehandlung, chirurgische Eingriffe und medikamentöse Therapien. Ziel ist es, den Tumor zu zerstören beziehungsweise zu entfernen, dabei jedoch Auge und Sehvermögen möglichst zu erhalten. »Ein auf das Auge beschränktes Aderhautmelanom lässt sich meist gut durch Bestrahlung und augenerhaltende chirurgische Verfahren therapieren, wodurch in mehr als 50 Prozent der Fälle eine vollständige Heilung möglich ist«, betont Bechrakis. Nur in seltenen Fällen sei die operative Entfernung des betroffenen Auges notwendig.

»Haben sich dagegen bereits Lebermetastasen gebildet, ist eine Heilung in der Regel nicht mehr möglich«, ergänzt Kakkassery. Die bestmögliche Behandlung wird dann durch ein Tumorboard eines spezialisierten Zentrums empfohlen. Zu den medikamentösen Therapieoptionen der ersten Wahl gehört zum Beispiel die Immuntherapie mit Tebentafusp. Auch bestimmte Immun-Checkpoint-Inhibitoren oder andere zielgerichtete Therapien können in Frage kommen, ebenso wie lokal an der Leber wirksame Verfahren.

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