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Apothekenreform
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Was im Eckpunktepapier steht

Nachdem zuerst nur Medienberichte über das Eckpunktepapier von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vorlagen, sind nun die Details bekannt – von Honoraranpassung bis hin zur PTA-Vertretung.
AutorKontaktPTA-Forum
Datum 22.12.2023  16:50 Uhr

Neue Aufgaben für Apotheken

Apotheken sollen Aufgaben im Bereich der Prävention und Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und tabakassoziierten Erkrankungen übernehmen, zum Beispiel als neue pharmazeutische Dienstleistungen oder Einbeziehung in Check-up-Untersuchungen.

Flexibilisierung und Entbürokratisierung

Geplant ist außerdem, die Bürokratie abzubauen und die Fachkräftegewinnung zu erleichtern. Dazu heißt es im Detail:

  • Ermöglichung flexibler Öffnungszeiten
  • Einfachere Gründung von Zweigapotheken in abgelegenen Orten oder Ortsteilen ohne Apotheke
  • Aufteilen der Filialleitung unter zwei Apothekern
  • Möglichkeit der Apothekenneugründung für approbierte Apotheker, die ihre Prüfung außerhalb Deutschlands bestanden haben; bislang können diese nur bestehende Apotheken übernehmen
  • Fachkräfte aus dem Ausland sollen bereits während des Anerkennungsverfahrens wie Auszubildende für pharmazeutische Tätigkeiten eingesetzt werden können
  • Prüfung von Beschäftigungsmöglichkeiten weiterer Berufsgruppen mit geeigneter Ausbildung für bestimmte unterstützende Tätigkeiten in der Apotheke
  • Prüfung von Möglichkeiten zur Entbürokratisierung bestehender Regelungen im Apothekenalltag, etwa die Möglichkeit zur Vorhaltung bestimmter Materialien in digitaler Form, den Entfall bestimmter Dokumentationsanforderungen sowie die Möglichkeit der Aufbewahrung von Betäubungsmitteln in Kommissionierautomaten
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