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Allergische Augenbeschwerden
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Was Kontaktlinsenträger beachten sollten

Tränen, Jucken, Anschwellen: In der Heuschnupfensaison haben es die Augen oft nicht leicht. Müssen Pollenallergiker in dieser Zeit komplett auf Kontaktlinsen verzichten? Nicht unbedingt, aber wer antiallergische Augentropfen anwendet, sollte ein paar Dinge beachten.
AutorKontaktVerena Schmidt
Datum 17.04.2025  08:30 Uhr

Reinigen und pflegen

Wer harte Kontaktlinsen trägt, ist in der Allergiezeit im Vorteil, denn Ablagerungen – auch Pollen – haften auf der Oberfläche formstabiler Linsen weniger gut als auf der weicher Kontaktlinsen. Das KGS rät Trägern von weichen Kontaktlinsen, in der Pollenzeit möglichst auf Tageslinsen umzusteigen. Diese werden nur einen Tag getragen und abends entsorgt; am nächsten Morgen werden dann frische, saubere Linsen eingesetzt. Wer weiche Monats- oder Jahreslinsen verwendet, sollte in der Pollenzeit mehr denn je auf eine ordentliche Reinigung und Pflege setzen. Die Linsen sollten häufiger mit einem geeigneten Pflegemittel gereinigt und anschließend abgespült werden.

Sowohl für weiche als auch formstabile Kontaktlinsen könnten zur Desinfektion und Pflege laut des KGS Peroxidsysteme verwendet werden. Das enthaltene Wasserstoffperoxid desinfiziere besonders gründlich. »Peroxidsysteme enthalten nach der Neutralisation im Gegensatz zu vielen All-in-one-Lösungen auch keine Konservierungsmittel, die Allergiker teilweise nicht vertragen«, heißt es vonseiten des KGS. Wer bei All-in-one-Systemen bleiben möchte, sollte darauf achten, dass diese möglichst konservierungsmittelfrei sind.

Nach dem Tragen sollten die Kontaktlinsen mit einem geeigneten Pflegemittel mechanisch durch das Reiben mit einem Finger in der Handinnenfläche von Ablagerungen befreit werden. Hilfreich sind laut KGS außerdem Zwischenreinigungen und anschließendes Abspülen mit Kochsalzlösung. Gegebenenfalls können auch regelmäßig Proteinentfernungstabletten eingesetzt werden.

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