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Ein Fall für den Notdienst
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Was tun bei einer psychischen Krise? 

Nicht jede Situation, die psychisch sehr belastend ist, erfordert professionelle Hilfe oder den ärztlichen Notdienst. Wenn ein Mensch aber für sich selbst oder für andere zur Gefahr wird, sollte eine psychische Krise als Notfall betrachtet und behandelt werden.
AutorKontaktBarbara Erbe
Datum 19.09.2023  08:30 Uhr

Längerfristige Maßnahmen

Nach einer akuten Behandlung können eine längerfristige psychologische Betreuung und Therapie sinnvoll sein, um Rückfällen vorzubeugen und die Bewältigung der psychischen Probleme zu unterstützen. Dazu können verschiedene Maßnahmen gehören. Eine psychotherapeutische Behandlung, wie eine kognitive Verhaltenstherapie oder eine tiefenpsychologische Therapie, kann dabei helfen, die zugrunde liegenden Ursachen der Krise zu bewältigen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln. In einigen Fällen kann auch eine Rehabilitation notwendig sein, um die Rückkehr in den Alltag und das Arbeitsleben zu ermöglichen.

Je nach Diagnose und individueller Situation kann auch eine fachärztliche Behandlung mit Medikamenten erforderlich sein, um die Symptome zu kontrollieren und das Risiko von Rückfällen zu reduzieren. Dabei werden in der Regel Psychopharmaka verschrieben, um akute Symptome zu lindern und die langfristige Stabilisierung der Person zu unterstützen. Die Auswahl des Medikaments hängt von der Art der Krise und der zugrunde liegenden Diagnose ab. »Diese medikamentöse Behandlung sollte jedoch immer von einem Facharzt oder einer Fachärztin für Psychiatrie oder einem erfahrenen Arzt, einer erfahrenen Ärztin durchgeführt werden, die die individuelle Situation der betroffenen Person berücksichtigt«, betont Jakobi.

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