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Wenn es nicht mehr rutscht
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Was tun bei Schluckbeschwerden?

Schlucken ist ein hochkomplexer Vorgang, bei dem mehr als 25 Muskelpaare beteiligt sind. Ein gesunder Mensch schluckt bis zu 2000-mal am Tag, ohne sich dessen bewusst zu sein. Bei manchen Menschen ist diese Funktion jedoch gestört. Über Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten einer in der Fachsprache Dysphagie genannten Schluckstörung berichtet die Apothekerkammer Hessen.
AutorKontaktLandesapothekerkammer Hessen/PTA-Forum
Datum 05.07.2023  15:45 Uhr

Therapiemöglichkeiten bei Dysphagie

Abhängig vom Auslöser der Schluckstörung, sind die Therapiemöglichkeiten sehr unterschiedlich. In manchen Fällen kommen Medikamente zum Einsatz. Beispielsweise kann bei einer Kontraktionsschwäche der Speiseröhre mit einem Prokinetikum die Beweglichkeit der Speiseröhre gefördert werden. Spasmen der Speiseröhre können mit Spasmolytika gelöst werden.

Falls die Schluckbeschwerden mit dem Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre zusammenhängen, helfen Mittel gegen Sodbrennen. Allerdings sollten medikamentöse Maßnahmen immer vom Arzt verordnet werden.

In anderen Fällen kann eine Physiotherapie helfen. Dabei werden zur Schluckrehabilitation bestimmte Muskeln oder Muskelgruppen wie die Wangenmuskulatur trainiert und der Lippenschluss oder das Kauen geübt. In einer funktionellen Schlucktherapie werden Bewegungen und Kopfhaltungen einstudiert.

Wenn die Speiseröhre durch einen Tumor oder entzündliche Engstellen blockiert ist, kann sie unter Umständen durch eine Operation oder ein Laserverfahren befreit werden.

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