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Hautveränderungen
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Welche Hautflecken sind gefährlich?

Muttermale, Pigmentflecken, raue Hautstellen: Jeder entdeckt auf seiner Haut zuweilen Veränderungen, die ihm nicht ganz geheuer vorkommen. Welche dieser Hauterscheinungen sind unbedenklich und wann ist ärztlicher Rat vonnöten? Ein Überblick.
AutorKontaktElke Wolf
Datum 01.08.2023  12:00 Uhr

Wege des Verblassens

In den vergangenen Jahren haben sich wirkstoffhaltige Externa etabliert, die vorhandene Pigmentflecken aufhellen und on top noch den Teint auffrischen können – in der Kosmetik-Werbesprache ist dann vom Brown Spot Corrector, einer Even Brighter oder einer Hautton perfektionierenden Creme die Rede. Auch die Bezeichnung »Anti Pollution« ist gängig; der englische Begriff »pollution« kann mit »Belastung« oder »Umweltverschmutzung« übersetzt werden.

Enthalten sind sogenannte bleichend wirkende Substanzen wie Ascorbinsäure oder Niacinamid sowie Wirkstoffe, die den Turnover der Haut steigern wie Retinoide, Salicylsäure oder chemische Peelings mithilfe von Fruchtsäuren wie Glykol-, Milch- oder Zitronensäure. Die schälenden Substanzen wirken über die Eliminierung des Pigments in den Keratinozyten. In Abhängigkeit von der Konzentration der eingesetzten Substanzen erfolgt die Behandlung in Eigenanwendung oder beim Hautarzt. Auch die Laserung ist möglich.

Unter ärztlicher Kontrolle erfolgt der Einsatz von Hydrochinon, das Mittel der Wahl für die Therapie des Melasmas – eine der häufigsten Formen von Pigmentstörungen, die vor allem Frauen im gebärfähigen Alter betrifft. Die verstärkte Melaninproduktion ist hormonell bedingt, und braune bis braun-graue Verfärbungen an Stirn, Wange oder rund um den Mund sind teils so dominant, dass es entstellend wirkt.

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