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Wie man in der Corona-Krise helfen kann

Die Corona-Krise trifft nicht alle Menschen gleich. Während die einen fast normal weiterleben und manche sich zu Hause langweilen, brauchen die anderen gerade jetzt Unterstützung. Von tagesfüllenden Aufgaben über kleine Erledigungen bis zur Hilfe in wenigen Minuten ist für alle etwas dabei. Eine Übersicht, wem wie geholfen werden kann.
AutorKontaktdpa
Datum 01.04.2020  17:00 Uhr
Menschen mit geringen Deutschkenntnissen

Menschen mit geringen Deutschkenntnissen

Wer nur wenig oder kein Deutsch spricht, braucht gerade jetzt akkurate Informationen zu medizinischen Themen. Die Organisation »Triaphon« sucht deshalb Freiwillige, die für Kliniken am Telefon dolmetschen. Mitmachen kann zurzeit, wer fließend Deutsch und Farsi/Dari, Vietnamesisch, Kurdisch oder Rumänisch spricht.

Landwirte

Durch die Corona-Krise fehlen derzeit Hunderttausende Erntehelfer. Damit reifes Obst und Gemüse geerntet, verkauft und gegessen werden kann, können Menschen Landwirten in ihrer Region bei der Ernte helfen. Bezahlte Angebote gibt es online bei »Bauer sucht Hilfe«, »Landarbeit« und »Das Land hilft«

Alleinlebende

Soziale beziehungsweise physische Distanz kann auch Einsamkeit bedeuten. Ein netter Brief oder Anruf bei der Oma oder einem alleinlebenden Freund kann helfen. Einige Vereine wie die Young Caritas in Dortmund oder das Nachbarschaftszentrum in der Ufa-Fabrik in Berlin sammeln Briefe, um sie an ältere und einsame Menschen zu verschicken. Darin kann gemalt, gebastelt und geschrieben werden.

Systemrelevante Berufsgruppen

Um Menschen, die etwa im Einzelhandel oder in einer Klinik arbeiten, zu unterstützen, können Erzieherinnen, Pädagogen und Studierende der Sozialen Arbeit bei der Kinderbetreuung helfen. Registrieren kann man sich auf der Plattform »Yoopies«

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