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Für Leib und Seele
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Würziges Weihnachtsgebäck

Wenn der Duft von frisch gebackenen Zimtsternen, Spekulatius und Vanillekipferln durch die Wohnung zieht, ist Weihnachten nicht mehr fern. Das Besondere am Weihnachtsgebäck sind die typischen Gewürze, die den Plätzchen ihr besonderes Aroma verleihen und durchaus auch positive Effekte auf die Gesundheit haben können.
AutorKontaktInka Stonjek
Datum 20.12.2021  16:00 Uhr

Von Hand gezupft

Safran ist das mit Abstand teuerste Gewürz der Welt. Es wird aus einer Krokusart (Krokus sativus) gewonnen, dessen Blüten nur drei orange-rote Stempelfäden ausbilden. Diese werden während der einmonatigen Blütezeit von Hand gezupft und getrocknet, wobei rund 200.000 Blüten etwa ein Kilo Safran liefern. Er wird im Iran, in Spanien, Kaschmir und Griechenland angebaut – der qualitativ beste und teuerste soll aus der spanischen Hochebene kommen. Als hochwertigster Safran gilt die sogenannte Coupéware – hierbei werden nur die oberen dünnen Fadenteile abgetrennt. Er ist jedoch auch ein wichtiges Heilmittel: Die erste Überlieferung seiner Anwendung als Arzneidroge (Croci Flos oder Croci Stigma) reicht bereits in die vorchristliche Zeit zurück. Durch frühen, weltweiten Handel ist Safran heute in vielen traditionellen Medizinsystemen vertreten. Die Kommission E hat ihn jedoch negativ bewertet. 

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