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Feucht oder trocken halten?
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Wunden richtig behandeln

Ob geschnitten, verbrannt oder gekratzt: Eine akute Wunde ist eine Alltagsverletzung. Die ideale Behandlung hängt von Art, Tiefe und Lokalisation ab. Kompliziertere Wunden heilen im feuchten Milieu besser, oberflächliche Wunden kann man auch verschorfen lassen.
AutorKontaktNicole Schuster
Datum 05.03.2020  13:00 Uhr

Wann zum Arzt?

Ein Fall für den Arzt ist jede Wunde, wenn Komplikationen wie Entzündungen oder Infektionen auftreten. Auch die Lage spielt eine Rolle. »Eine Wunde, die nahe bei funktionellen Organen liegt, ist problematisch«, erklärt der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Bei einer Verletzung des Lids lässt sich das Auge unter Umständen nicht mehr schließen: »Das Auge droht auszutrocknen. In diesem Fall ist ärztliche Hilfe umgehend nach der Verletzung erforderlich.« Das gleiche gilt, wenn sich Wunden trotz geeigneter Behandlung nicht bessern. In diesen Fällen besteht die Gefahr, dass die Wunde chronisch wird. Von einer chronischen Wunde – dazu zählen Druckgeschwüre oder auch das Ulcus cruris – sprechen Ärzte, wenn sich ein Defekt nach sechs bis acht Wochen nicht geschlossen hat. Die meisten Patienten leiden unter einer Grunderkrankung wie Diabetes mellitus, der den Heilungsprozess verzögern beziehungsweise verhindern kann.

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