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Ernährung kurz & knackig
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Akne – wie die richtige Ernährung gegen Pickel wirkt

Viele denken bei Akne zuerst an Hormone oder falsche Hautpflege. Doch ein wichtiger Auslöser liegt oft auf dem Teller. Denn das, was wir täglich essen, kann Entzündungen im Körper verstärken – oder sie dämpfen.
AutorKontaktKatja Egermeier
AutorKontaktPTA-Forum
Datum 03.05.2026  12:00 Uhr

Gerade bei Akne spielt die Ernährung eine größere Rolle, als vielen bewusst ist. Bestimmte Lebensmittel beeinflussen Hormone, Talgproduktion und das Hautmikrobiom. Wer hier gezielt gegensteuert, kann das Hautbild sichtbar verbessern.

Das bringt es wirklich

Besonders günstig ist eine Ernährung, die Entzündungen bremst:

  • Omega-3-Fettsäuren
    Wirken entzündungshemmend und können den Akne-typisch erhöhten Wachstumsfaktor IGF‑1 senken.
  • Ballaststoffe
    Stabilisieren den Blutzucker und unterstützen ein gesundes Darmmikrobiom – wichtig, um Entzündungsprozesse zu begrenzen.
  • Eiweiß aus pflanzlichen Quellen
    Hülsenfrüchte liefern Protein – ohne die hormonellen Effekte von Milchprodukten.
  • Lebensmittel mit niedriger glykämischer Last
    Sie lassen den Blutzucker langsam ansteigen – das wirkt sich positiv auf Insulin und Androgene aus.
  • Frisch gekochte Mahlzeiten
    Enthalten weniger Zucker, weniger Zusatzstoffe, weniger Entzündungsreize.

Das steckt drin

Hautfreundliche Nährstoffe auf einen Blick:

  • Omega‑3‑Fettsäuren – aus Lachs, Hering, Walnüssen oder Leinöl
  • Ballaststoffe – aus Vollkorn, Haferkleie, Leinsamen, Gemüse
  • Pflanzliches Eiweiß – aus Linsen, Bohnen, Kichererbsen
  • Probiotische Lebensmittel – zum Beispiel Sauerkraut oder andere fermentierte Gemüse

Entscheidend ist nicht nur was gegessen wird, sondern auch wie stark es Insulin und Hormone beeinflusst. Eine zucker- und milchreiche Ernährung kann über hormonelle Signalwege die Talgproduktion ankurbeln – und damit Pickel begünstigen.

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