Eine seltene, aber schwerwiegende Komplikation der Therapie ist die Osteonekrose des Kieferknochens, wobei eine höhere Dosis, die intravenöse Gabe und die Dauer der Therapie das Risiko erhöhen. Krebspatienten sind daher häufiger betroffen als beispielsweise Osteoporosepatienten.
Als weitere Risikofaktoren gelten: mangelnde Mundhygiene, Zahnfleischentzündungen, Parodontitis, invasive zahnärztliche oder kieferchirurgische Eingriffe, schlecht sitzende Prothesen, begleitende Strahlen-, Chemo- oder Cortisontherapie sowie allgemeine Faktoren wie übermäßiger Alkoholkonsum, Rauchen, höheres Alter oder Diabetes mellitus.
Im Beratungsgespräch kann die abgebende Person folgende Hinweise geben:
Wichtig: Bei Schmerzen im Kieferbereich oder nicht heilenden Wunden im Mundraum sollten Patienten sofort den Zahnarzt aufsuchen.
In seltenen Fällen kann es auch zu einer Osteonekrose des äußeren Gehörgangs kommen. Warnzeichen hierfür sind Ohrenschmerzen, Ausfluss aus den Ohren, chronische Ohrentzündungen. Unter langfristiger Therapie wurde außerdem selten über atypische Femurfrakturen berichtet.
Einige Warnsymptome im Überblick, die schnell ärztlich abgeklärt werden sollten:
Archivartikel, aktualisiert; im Original erschienen am 1. September 2014