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Tag des Sonnenschutzes
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Checkliste für die Sonnencreme

Sonnencreme ist nicht gleich Sonnencreme – um die Haut zuverlässig vor UV-Strahlung zu schützen, müssen Sonnenschutzmittel bestimmte Anforderungen erfüllen und richtig angewendet werden.
AutorKontaktJuliane Brüggen
Datum 21.06.2023  14:00 Uhr
Checkliste für die Sonnencreme

Neben den allgemeinen Regeln wie dem Tragen von Hut, Sonnenbrille und bedeckender Kleidung sowie dem Meiden der UV-intensiven Zeiten sind Sonnenschutzmittel ein Muss, um die Haut vor UV-Schäden zu schützen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erklärt, worauf bei der Auswahl zu achten ist.

Ausreichender Lichtschutzfaktor

Kinder sollten mindestens einen Lichtschutzfaktor (LSF) von 30 tragen, Erwachsene mindestens 20, so die Empfehlung des BfS. An UV-intensiven Orten wie in großen Höhen, im Schnee sowie am und im Wasser sollte der LSF 50+ betragen.

Der LSF bezieht sich auf die UV-B-Strahlung und beschreibt den Faktor, um den eine Person bei einem bestimmten UV-Index theoretisch länger in der Sonne bleiben könnte, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Beträgt die Eigenschutzzeit der Haut bei einem UV-Index von 10 (sehr hoch) etwa 5 Minuten, könnte eine Creme mit einem LSF von 30 den Aufenthalt im Freien auf 150 Minuten (2,5 Stunden) verlängern, ohne dass die Haut mit Entzündung reagiert. Welche Eigenschutzzeit eine Haut hat, wird maßgeblich vom Hauttyp bestimmt.

Wichtig: Selbst ein hoher LSF bietet keinen vollständigen Schutz. 60 Prozent der theoretischen Schutzdauer sollten nicht überschritten werden.

UV-A-Schutz

Die Sonnencreme sollte nicht nur vor UV-B-, sondern auch vor UV-A-Strahlung schützen. Entspricht der Wert des UVA-Schutzes den Empfehlungen der Europäischen Kommission, ist dies an einem Siegel zu erkennen: Die Buchstaben »UVA« in einem Kreis.

UV-Strahlen – sowohl UV-A als UV-B – haben akute und langfristige Wirkungen auf die Haut. Im Hinblick auf das Krebsrisiko ist vor allem die Schädigung der DNA relevant. Intensives, häufiges und langanhaltendes Sonnen sowie Sonnenbrände führen dazu, dass DNA-Schäden nicht mehr vollkommen repariert werden. Das Hautkrebsrisiko steigt.

Kurzfristig Langfristig
Augen Hornhautentzündung, Bindehautentzündung,
photochemische Netzhautschäden
Linsentrübung (Grauer Star)
Haut Bräunung und Lichtschwiele, Rötung/Sonnenbrand,
Sonnenallergie, phototoxische Reaktionen,
Bildung von Vitamin D, Schwächung des Immunsystems
Vorzeitige Hautalterung (UVA), Hautkrebs
Effekte von UV-Strahlen, Quelle: BfS
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