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Grün & gesund
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Damit der Smoothie nicht auf den Bauch schlägt

Alle Zutaten in den Mixer, Mixer an – fertig ist der Smoothie. Eine einfache Möglichkeit schnell Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Doch es gibt ein paar Dinge zu beachten, zumindest, wenn man Bauchprobleme und Lebensmittelinfektionen vermeiden will. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) klärt auf.
AutorKontaktJuliane Brüggen
Datum 22.05.2025  08:00 Uhr

Smoothies können die Ernährung sinnvoll ergänzen. Die Betonung liegt auf »ergänzen«, – denn sie sollten laut BfR nur maßvoll verzehrt werden, wie viele andere Lebensmittel auch. Abwechslung und Vielfalt sind nicht nur wichtig, damit es nicht langweilig wird, sondern auch, um aus unterschiedlichen Nährstoffquellen zu schöpfen und eine einseitige Belastung mit potenziell gesundheitsschädlichen Stoffen zu vermeiden.

Grüne Smoothies enthalten entsprechend ihrer Farbe meist einen hohen Anteil an Blattgemüse und Pflanzengrün, zum Beispiel Spinat, Sellerie oder Rucola. Auch Avocados, Möhrengrün oder Kräuter sind beliebte Zutaten. Der Gemüseanteil, der laut AOK Gesundheitsmagazin optimalerweise bei 60 bis 80 Prozent liegen sollte, führt zu einem geringeren Zuckeranteil als er in Obst-lastigen Smoothies zu finden ist. Fertige grüne Smoothies im Supermarkt enthalten jedoch oft einen 50-prozentigen Obstanteil.

Da die Zutaten in Smoothies in der Regel roh verarbeitet werden, sind einige Dinge zu beachten, damit man ein sicheres Lebensmittel erhält und nach dem Verzehr keine Bauchschmerzen davonträgt. Grundsätzlich können bestimmte Gemüsesorten, vor allem sehr ballaststoffreiche oder Kohlgemüse, bei empfindlichen Personen zu Verdauungsbeschwerden wie Blähbauch führen. Hier ist individuelles Ausprobieren gefragt.

Das BfR erklärt in einem FAQ, welche weiteren Punkte wichtig sind.

Möglichst nur Pflanzenteile verwenden, die üblicherweise roh verzehrt werden

Denn ihr Verzehr gilt als toxikologisch unbedenklich. Bei üblicherweise nicht verzehrten Pflanzenteilen, etwa bestimmten Kernen, Stängeln oder Schalen, kann laut BfR diesbezüglich keine allgemeingültige Aussage getroffen werden. Denn die Höchstgehalte für Pflanzenschutzmittelrückstände oder Umweltkontaminanten sind meist nur für die üblicherweise verzehrten Pflanzenteile festgelegt, erklärt das Institut.

Obst und Gemüse gründlich waschen und gegebenenfalls schälen

Dadurch werden Schmutz und Verunreinigungen entfernt, zum Beispiel Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Auch potenziell gesundheitsschädliche Mikroorganismen werden durch das Abwaschen in ihrer Anzahl reduziert, jedoch meist nicht gänzlich entfernt. Das BfR weist dementsprechend darauf hin, dass Krankheitserreger und antibiotikaresistente Bakterien potenziell in Smoothies gelangen können.

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