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Rote Bete
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Das Gemüse des Jahres

Rote Bete ist im Trend: In der gehobenen Gastronomie erfährt die Rübe gerade eine Renaissance, viele Sportler schwören zudem auf Rote-Bete-Saft. Das Wurzelgemüse habe es verdient, noch beliebter zu werden, meint der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt. Aus diesem Grund hat er die leuchtend rote Knolle erneut zum Gemüse des Jahres gekürt.
AutorKontaktAndrea Pütz
Datum 26.08.2024  14:00 Uhr

Abwehrstark

Betanin sorgt nicht nur für die rote Farbe, sondern stärkt auch den Zellschutz. Der sekundäre Pflanzenstoff gehört zur Gruppe der Flavonoide (Polyphenole), welche als Antioxidanzien die Körperzellen vor freien Radikalen schützen. So wirkt die rote Rübe abwehrstärkend und entzündungshemmend. Das Trio Vitamin C, Zink und Selen liefert zusätzliche Abwehrstärke. Der hohe Gehalt an Eisen und Folsäure sorgt dafür, dass die Bildung roter Blutkörperchen angekurbelt wird.

Neben Folsäure sind weitere B-Vitamine sowie Kalium und Magnesium enthalten, die gemeinsam blutdrucksenkend wirken und den Homocysteinspiegel senken – das wirkt schützend vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Rote Bete in eine mediterran orientierte Kostform regelmäßig zu integrieren, kann Patienten mit einem hohen Blutdruck empfohlen werden. mit 40 kcal pro 100 g sind sie zudem figurfreundlich. Die enthaltenen Ballaststoffe sorgen für eine gute Verdauung und einen konstanten Blutzuckerspiegel.

Rote-Bete-Knollen liefern auch Oxalsäure, die in Verbindung mit Calcium die Bildung von Nierensteinen fördern kann. Wer damit Probleme hat, sollte den Konsum in Grenzen halten. Nicht erschrecken sollte man zudem beim Blick in die Toilette: Rote Bete kann Urin und Stuhl rot färben.

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