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Exekutive Funktionen
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Das Stirnhirn – Steuerzentrale für den Alltag

Um die täglichen Anforderungen in Schule, Beruf und sozialem Miteinander zu meistern, ist es notwendig, dass wir uns mit unserer Umwelt auseinandersetzen können. Wie gut das gelingt, hängt von der Ausprägung der exekutiven Funktionen ab. Fallen sie aus, ist ein geregeltes Leben kaum mehr möglich.
AutorKontaktCarina Steyer
Datum 21.07.2020  12:30 Uhr

Therapie nach Maß

Die Therapie richtet sich nach der Art und Schwere des dysexekutiven Syndroms sowie dem Ausmaß der Krankheitseinsicht und bestehenden weiteren kognitiven Funktionseinschränkungen. Eingesetzt werden Übungen, die gezielt einen Funktionsbereich schulen. So können Betroffene durch leichte Rechenaufgaben das Arbeitsgedächtnis trainieren, indem sie erst zwei Additions-, Subtraktions- oder Multiplikationsaufgaben lösen und deren Ergebnisse anschließend addieren. Auch Computergestützte Übungen werden eingesetzt.

Ein wichtiger Punkt bei der Rehabilitation neurologischer Patienten sind die individuellen Lebensanforderungen. Trainiert wird, wie sich der Betroffene wieder möglichst gut im Alltag oder im Berufsleben zurechtfinden kann. Ist ein Patient nicht in der Lage, seinen Tag zu strukturieren, kann das durch  Erstellen von Tagesplänen für fiktive Personen in verschiedenen Situationen so lange geübt werden, bis es in den eigenen Alltag übertragen werden kann. Andere Patienten lernen, wie komplexe Probleme in handhabbare Schritte unterteilt und schrittweise abgearbeitet werden können.

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