| Barbara Döring |
| 11.02.2026 08:00 Uhr |
Vielen Menschen macht im Frühjahr wieder verstärkt der Heuschnupfen Probleme. Woran manch einer nicht denkt: Auch die überschießende Immunreaktion kann ein Grund für Müdigkeit sein. Hilfreich ist eine konsequente antiallergische Therapie und den Kontakt zu Pollen so gut es geht zu vermeiden. Da Antihistaminika der ersten Generation zusätzlich müde machen, sollte die Wahl auf Wirkstoffe der zweiten Generation wie Cetirizin oder Loratadin fallen. Um die Beschwerden langfristig zu lindern, ist eine Immuntherapie zu empfehlen.
Mehr Bewegung, Licht und eine abwechslungsreiche Ernährung helfen nicht nur, die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben, sondern machen auch fit gegen Infektionen. Das Immunsystem bekommt dadurch Anreize, sich auf Neues einzustellen und flexibel zu bleiben. So bleibt auch die Abwehr im Frühling auf Trab und ist bereit, Herausforderungen wie das nächste Erkältungsvirus besser zu meistern.