| Isabel Weinert |
| 06.10.2026 14:00 Uhr |
Ob bei der Arbeit im Garten, an einem Kaktus oder beim Werkeln – ein Splitter hat sich schnell durch die Haut gebohrt. / © Getty Images/Halfpoint Images
Don’t 1: Drücken und quetschen
Auch wenn es manchmal gelingt, den Splitter einfach herauszudrücken wie einen Pickel – meistens misslingt die Aktion und man erreicht genau das Gegenteil: Der Splitter drückt sich noch tiefer in die Haut.
Don’t 2: Nicht steril vorgehen
Mal eben die nächste Sicherheitsnadel oder eine Nähnadel zücken und in das Gewebe stechen, um eine Öffnung für den Splitter zu schaffen? Besser nicht, denn nicht sterilisiertes »Werkzeug« transportiert Keime ins Gewebe.
Don’t 3: den Splitter ignorieren
Tatsächlich verschwindet ein Splitter manchmal ganz von selbst. Nämlich dann, wenn er oberflächlich sitzt und sich allein schon mit dem Händewaschen aus der Haut reibt. Sinnvoll ist das Ignorieren trotzdem nicht, weil vorher nie klar ist, ob er sich von allein verabschiedet.
Don’t 4: einfach herumstochern
Wenn mit Nadel, dann nicht planlos, denn das birgt Verletzungsgefahr und drückt den Splitter oft noch fester in die Haut.
Don’t 5: einfach reißen
Mit »Schmackes« das herausstehende Ende herauszuziehen ist keine gute Idee, weil der Splitter dann gerne abbricht und der andere Teil unerreichbar in der Haut verbleibt.
Statt dieser Don’ts klappt es mit dem Abschied vom Splitter wie folgt:
Zum Arztbesuch ist immer dann zu raten, wenn alle sinnvollen Versuche, den Splitter herauszubekommen, gescheitert sind oder wenn sich die Haut um den Splitter rötet, entzündet oder eitert. Denn sogar solch eine scheinbar harmlose Verletzung kann, wenn auch selten, den Grundstein für eine Sepsis legen.